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Artikel: Die komplette Chronologie der Masters of the Universe Serien

Die komplette Chronologie der Masters of the Universe Serien

Die komplette Chronologie der Masters of the Universe Serien

Die komplette Chronologie der Masters of the Universe Serien

Ein Blitz zuckt über Castle Grayskull. Das Schwert der Macht wird in den Himmel gehoben, während ein Ruf durch die Hallen Eternias schallt, den Generationen von Fans niemals vergessen haben: „Bei der Macht von Grayskull!“ Doch obwohl He-Man, Skeletor, Teela und Man-At-Arms seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Figuren der Popkultur gehören, existiert nicht nur eine einzige Masters-of-the-Universe-Serie.

Seit dem ersten großen Fernsehauftritt im Jahr 1983 wurde die Welt von Eternia immer wieder verändert, fortgesetzt und vollständig neu erfunden. Manche Serien gehören eng zusammen. Andere erzählen dieselben Figuren in einer neuen Kontinuität. Wieder andere verlassen Eternia beinahe vollständig und schicken He-Man in eine futuristische Galaxie.

Genau deshalb kann die Chronologie auf den ersten Blick verwirrend wirken. Ist die 2002er-Serie eine Fortsetzung des Filmation-Klassikers? Spielt „Revelation“ wirklich nach der Serie aus den Achtzigerjahren? Gehört die moderne She-Ra-Serie zum Universum von He-Man? Und wo ordnet sich die 2026 gestartete Serie „Tales from Eternia“ ein?

Die wichtigste Antwort lautet: Masters of the Universe besitzt keine einzige, durchgängige Serien-Zeitleiste. Stattdessen existieren mehrere voneinander getrennte Kontinuitäten. Die sinnvollste Chronologie richtet sich daher zunächst nach dem Erscheinungsjahr. Anschließend muss geprüft werden, welche Serien tatsächlich zusammengehören.

Dieser Beitrag führt dich durch alle großen MotU-Animationsserien – vom Filmation-Klassiker über „New Adventures“, 200X und die verschiedenen Netflix-Produktionen bis zur aktuellen Kurzfilmserie. Dabei werden die unterschiedlichen Universen bewusst nicht miteinander vermischt.

1983: He-Man and the Masters of the Universe – der Beginn der TV-Legende

Die erste große Masters-of-the-Universe-Serie startete 1983. „He-Man and the Masters of the Universe“ von Filmation prägte das Bild von Eternia stärker als nahezu jedes andere Medium des Franchise. Viele Elemente, die heute selbstverständlich mit He-Man verbunden werden, erhielten hier ihre bekannteste Form.

Im Mittelpunkt steht Prinz Adam, der Sohn von König Randor und Königin Marlena. Nur wenige Vertraute wissen, dass der scheinbar unbeschwerte Prinz in Wahrheit das Schwert der Macht trägt. Sobald Adam es erhebt und die Macht von Grayskull anruft, verwandelt er sich in He-Man, den mächtigsten Mann des Universums.

He-Man and the Masters of the Universe Filmation-Serie von 1983

Auch Cringer verwandelt sich durch die Macht des Schwertes in den furchtlosen Battle Cat. Gemeinsam mit Teela, Man-At-Arms, Orko, der Sorceress und weiteren Heroic Warriors verteidigt He-Man Eternia gegen Skeletor und dessen Evil Warriors.

Die Filmation-Serie entwickelte aus der ursprünglichen Spielzeugwelt ein klar strukturiertes Fantasy-Universum. Castle Grayskull wurde zum geheimnisvollen Zentrum der Macht, Eternos zum Sitz des Königshauses und Snake Mountain zur Festung Skeletors. Figuren, die zuvor hauptsächlich durch Verpackungstexte und Minicomics bekannt waren, erhielten feste Stimmen, Persönlichkeiten und Beziehungen.

Skeletor wurde dabei nicht nur als finsterer Zauberer dargestellt. Seine theatralischen Wutausbrüche, seine bissigen Kommentare und sein schwieriges Verhältnis zu Beast Man, Trap Jaw und Evil-Lyn machten ihn zu einem der unterhaltsamsten Zeichentrickschurken der Achtzigerjahre.

Trotz der humorvollen Momente behandelte die Serie Themen wie Verantwortung, Freundschaft, Mut und den verantwortungsvollen Umgang mit Macht. Viele Episoden endeten mit einer kurzen moralischen Botschaft, in der die Helden das zentrale Thema der Geschichte noch einmal direkt an das junge Publikum richteten.

Wer die MotU-Serien in Veröffentlichungsreihenfolge ansehen möchte, beginnt hier. Der Filmation-Klassiker bildet außerdem die wichtigste Grundlage für die späteren Serien „Masters of the Universe: Revelation“ und „Masters of the Universe: Revolution“ – auch wenn diese modernen Fortsetzungen nicht jedes Detail der alten Folgen unverändert übernehmen.

1985: She-Ra – Princess of Power erweitert die Welt nach Etheria

Zwei Jahre nach He-Mans Fernsehdebüt wurde das Universum entscheidend erweitert. 1985 startete „She-Ra: Princess of Power“. Die Serie führte die Zuschauer von Eternia auf den Planeten Etheria und erzählte die Geschichte von Prinzessin Adora.

Adora ist die lange verschollene Zwillingsschwester von Prinz Adam. Als Säugling wurde sie von Hordak entführt und nach Etheria gebracht. Dort wuchs sie innerhalb der Wilden Horde auf und wurde zur Force Captain ausgebildet. Sie glaubte lange, Hordak würde für Ordnung sorgen und die Rebellen seien die eigentliche Bedrohung.

She-Ra Princess of Power Zeichentrickserie von 1985

Erst durch die Begegnung mit He-Man und die Macht des Schwertes des Schutzes erkennt Adora die Wahrheit. Mit dem Ruf „Für die Ehre von Grayskull!“ verwandelt sie sich in She-Ra, die mächtigste Frau des Universums.

Die Serie erweitert die Filmation-Kontinuität um zahlreiche Königreiche, Völker und magische Figuren. Zu She-Ras Verbündeten gehören Glimmer, Bow, Castaspella, Frosta, Mermista, Perfuma und viele weitere Mitglieder der Großen Rebellion. Gemeinsam kämpfen sie gegen Hordaks Besatzungsmacht.

Hordak unterscheidet sich deutlich von Skeletor. Er ist weniger ein einzelner Eroberer mit einer kleinen Schurkengruppe als vielmehr der Anführer eines militärischen Regimes. Die Fright Zone, Horde Troopers und seine monströsen Gefolgsleute lassen die Wilde Horde wie eine organisierte Armee erscheinen.

He-Man und weitere Figuren aus Eternia treten mehrfach in She-Ras Abenteuern auf. Umgekehrt besuchen Adora und ihre Verbündeten auch Eternia. Dadurch bilden die klassische He-Man-Serie und „She-Ra: Princess of Power“ eine gemeinsame Filmation-Welt.

Der Film „Das Geheimnis des Zauberschwertes“ dient als Einführung in She-Ras Geschichte und verbindet beide Serien besonders deutlich. Da es sich um einen Film und nicht um eine eigenständige Serie handelt, gehört er nicht als eigener Eintrag in die Serienchronologie. Für einen vollständigen Filmation-Durchlauf ist er dennoch ein sinnvoller Übergang zwischen He-Man und She-Ra.

1990: The New Adventures of He-Man – Eternia trifft Science-Fiction

Nach dem Ende der klassischen Filmation-Ära wurde He-Man 1990 vollständig neu positioniert. „The New Adventures of He-Man“ verlagerte die Handlung weit in die Zukunft und ersetzte große Teile der vertrauten Fantasy-Welt durch ein stärkeres Science-Fiction-Szenario.

He-Man verlässt Eternia und reist nach Primus. Dort unterstützt er die Galactic Guardians im Kampf gegen die Evil Mutants. Doch auch Skeletor gelangt in diese ferne Region des Universums und schließt sich den Mutanten an.

Das Grundprinzip bleibt bestehen: He-Man verteidigt die Freiheit, während Skeletor nach Macht strebt. Dennoch fühlen sich die neuen Abenteuer deutlich anders an. Raumschiffe, Laserwaffen, futuristische Städte und außerirdische Lebensformen ersetzen einen großen Teil der barbarischen Fantasy-Atmosphäre der früheren Serie.

The New Adventures of He-Man Serie aus dem Jahr 1990

Auch das Design der Hauptfiguren wurde verändert. He-Man wirkt schlanker und trägt eine futuristischere Rüstung. Skeletor besitzt ein neues Gesicht und eine stärker technologische Ausrüstung. Viele bekannte Heroic und Evil Warriors spielen keine zentrale Rolle mehr.

Ob „The New Adventures of He-Man“ als direkte Fortsetzung der Filmation-Serie oder als eigenständige Neuinterpretation betrachtet werden sollte, ist unter Fans bis heute umstritten. Die Serie verwendet bekannte Figuren und setzt voraus, dass He-Man und Skeletor bereits eine lange Rivalität besitzen. Gleichzeitig verändert sie Stil, Mythologie und Nebenfiguren so stark, dass sie meist als eigene MotU-Kontinuität behandelt wird.

Für die Chronologie bleibt sie dennoch wichtig. Sie zeigt den ersten großen Versuch, Masters of the Universe nach der ursprünglichen Ära für eine neue Generation umzubauen. Viele Ideen der Verbindung von Fantasy und Weltraumabenteuer gehören bis heute zur Identität des Franchise.

2002: He-Man and the Masters of the Universe – die 200X-Neuinterpretation

Im Jahr 2002 kehrte He-Man mit einer neuen Animationsserie nach Eternia zurück. Obwohl die Serie denselben englischen Titel wie der Filmation-Klassiker trägt, handelt es sich nicht um dessen Fortsetzung. Die heute häufig als 200X bezeichnete Produktion erzählt die Geschichte von Anfang an neu.

Prinz Adam ist hier ein junger, unerfahrener Thronfolger, der erst lernen muss, welche Verantwortung mit der Macht von Grayskull verbunden ist. Seine Verwandlung in He-Man verändert ihn sichtbarer als in der Filmation-Serie. Aus dem schlanken Prinzen wird ein körperlich mächtiger Champion.

Die Serie nimmt die Mythologie ernster und erzählt viele Geschichten über mehrere Episoden hinweg. Skeletor ist bedrohlicher, strategischer und enger mit der Vergangenheit von König Randor verbunden. Er war ursprünglich der blauhäutige Kriegsherr Keldor, dessen Gesicht bei einem fehlgeschlagenen Angriff schwer verletzt wurde.

He-Man and the Masters of the Universe 200X-Serie von 2002

Hordaks dunkle Magie rettete Keldors Leben und verwandelte ihn in Skeletor. Diese Ursprungsgeschichte wurde zu einer der bekanntesten modernen Erklärungen für Skeletors Schädelgesicht, gehört jedoch nicht automatisch zu älteren oder späteren Kontinuitäten.

Auch die Snake Men erhielten eine größere Bedeutung. King Hiss und seine Krieger erscheinen nicht nur als zusätzliche Spielzeugfraktion, sondern als uralte Bedrohung aus Eternias Vergangenheit. Die Serie vertieft außerdem die Geschichte der Elders, der Sorceress, Castle Grayskulls und der Macht des Schwertes.

Das Design orientiert sich an den Figuren der Four Horsemen. Bekannte Charaktere behalten ihre klassischen Merkmale, erhalten jedoch kantigere Rüstungen, größere Waffen und dynamischere Proportionen.

Die 200X-Serie endete, bevor alle geplanten Geschichten erzählt werden konnten. Deshalb bleiben mehrere Handlungsstränge offen. Trotzdem gilt sie für viele Fans als eine der stärksten MotU-Neuinterpretationen, weil sie die Welt respektvoll modernisierte und zahlreiche Figuren ausführlicher entwickelte.

2018: She-Ra and the Princesses of Power – Etheria wird vollständig neu erfunden

2018 kehrte She-Ra mit „She-Ra and the Princesses of Power“ zurück. Die DreamWorks-Serie ist keine Fortsetzung der Filmation-Version und gehört auch nicht zur Handlung der He-Man-Serien. Sie erschafft eine eigenständige Kontinuität rund um Adora, Catra und die Prinzessinnen von Etheria.

Adora wächst erneut innerhalb der Horde auf. Ihre engste Freundin ist Catra, mit der sie seit ihrer Kindheit ausgebildet wurde. Als Adora das Schwert von She-Ra findet und die Wahrheit über die Horde erkennt, verlässt sie ihre bisherige Heimat. Für Catra fühlt sich diese Entscheidung jedoch wie ein persönlicher Verrat an.

Dadurch wird die Beziehung zwischen Adora und Catra zum emotionalen Zentrum der Serie. Der Krieg um Etheria bleibt wichtig, doch ebenso bedeutend sind Freundschaft, Trauma, Zugehörigkeit und die Frage, ob Menschen sich von ihrer Vergangenheit lösen können.

She-Ra and the Princesses of Power DreamWorks-Serie von 2018

Glimmer, Bow, Entrapta, Scorpia, Mermista und die übrigen Prinzessinnen erhalten umfangreiche eigene Entwicklungen. Hordak wird nicht nur als eindimensionaler Tyrann dargestellt, sondern als fehlerhafter Befehlshaber, der selbst im Schatten von Horde Prime steht.

Die Serie erzählt ihre Handlung über fünf Staffeln hinweg und besitzt ein abgeschlossenes Ende. Optisch und erzählerisch unterscheidet sie sich deutlich von der klassischen She-Ra-Serie. Viele Figuren wurden vollständig neu gestaltet, Beziehungen verändert und die Mythologie von Etheria neu aufgebaut.

He-Man und Prinz Adam treten in dieser Kontinuität nicht auf. Obwohl Adora ursprünglich als Adams Zwillingsschwester geschaffen wurde, konzentriert sich die moderne Serie vollständig auf Etheria und ihre eigene Figurenwelt.

Wer nur die klassische MotU-Handlung verfolgen möchte, muss diese Serie daher nicht zwischen andere He-Man-Produktionen einordnen. Wer jedoch alle großen Serien des Franchise kennenlernen möchte, sollte sie als eigenständigen modernen She-Ra-Zweig betrachten.

2021: Zwei neue He-Man-Serien starten gleichzeitig

Das Jahr 2021 nimmt in der MotU-Chronologie eine besondere Stellung ein. Innerhalb weniger Monate erschienen zwei vollkommen unterschiedliche He-Man-Serien auf Netflix. Beide verwenden bekannte Figuren und Orte, gehören aber nicht zur selben Kontinuität.

Masters of the Universe: Revelation

Masters of the Universe: Revelation“ richtet sich vor allem an Fans, die mit der klassischen Serie aufgewachsen sind. Die Handlung setzt nach einer langen Geschichte von Kämpfen zwischen He-Man und Skeletor ein und behandelt die bekannten Figuren so, als hätten ihre Abenteuer über viele Jahre stattgefunden.

Masters of the Universe Revelation Netflix-Serie von 2021

Ein katastrophaler Kampf um Castle Grayskull beschädigt die Quelle der Magie. Eternia droht zu sterben, und Teela muss sich mit unerwarteten Verbündeten auf die Suche nach einer Lösung begeben. Dabei werden frühere Freundschaften, Geheimnisse und Verletzungen offengelegt.

Netflix beschreibt „Revelation“ als Fortsetzung des Klassikers aus den Achtzigerjahren. Dennoch sollte die Serie nicht als buchstabengetreue Fortsetzung jeder einzelnen Filmation-Episode verstanden werden. Sie greift vielmehr die vertraute Welt, Figuren und Beziehungen auf und führt sie in einer dramatischeren, zusammenhängenden Handlung weiter.

Die Serie erschien in zwei Teilen und bildet den direkten erzählerischen Vorgänger von „Masters of the Universe: Revolution“.

He-Man and the Masters of the Universe

Die zweite Serie von 2021 verwendet erneut den klassischen Titel „He-Man and the Masters of the Universe“, erzählt die Geschichte jedoch als moderne CGI-Neuinterpretation für ein jüngeres Publikum.

He-Man and the Masters of the Universe CGI-Serie von 2021

Adam wächst zunächst außerhalb des königlichen Hofes auf und entdeckt seine Herkunft erst im Verlauf der Handlung. Die Macht von Grayskull beschränkt sich nicht nur auf ihn. Auch Teela, Duncan, Krass und Cringer erhalten eigene Verwandlungen und werden gemeinsam zu den Masters of the Universe.

Keldor entwickelt sich erneut zu Skeletor, doch seine Geschichte, seine Beziehung zu Randor und seine Gefolgschaft werden neu erzählt. Technologie und Magie sind besonders eng miteinander verbunden. Bekannte Figuren erscheinen häufig in überraschend veränderter Form.

Die CGI-Serie umfasst drei Staffeln und besitzt eine eigene, abgeschlossene Kontinuität. Sie hängt weder mit „Revelation“ noch mit Filmation oder 200X zusammen.

2024 und 2026: Revolution und Tales from Eternia führen MotU weiter

Masters of the Universe: Revolution

2024 wurde die Handlung von „Revelation“ mit „Masters of the Universe: Revolution“ fortgesetzt. Die Serie besteht aus fünf längeren Episoden und stellt He-Man und Skeletor wieder stärker ins Zentrum.

Prinz Adam muss entscheiden, ob er den Thron von Eternos übernehmen oder weiterhin als He-Man dienen soll. Gleichzeitig wird Skeletor durch Motherboard mechanisiert. Technologie und Magie prallen aufeinander, während Hordak und das Horde Empire zu einer neuen Bedrohung werden.

Masters of the Universe Revolution Serie von 2024

„Revolution“ erweitert außerdem die Geschichte von Keldor, Randor und der königlichen Familie. Elemente aus Filmation, Minicomics, Spielzeugbiografien, 200X und anderen MotU-Epochen werden miteinander verbunden, ohne dass die Serie einfach jede frühere Kontinuität übernimmt.

Die richtige Reihenfolge lautet daher eindeutig: zuerst „Masters of the Universe: Revelation“, danach „Masters of the Universe: Revolution“.

Masters of the Universe: Tales from Eternia

Am 19. Juni 2026 startete mit „Masters of the Universe: Tales from Eternia“ die bislang jüngste Animationsserie des Franchise. Die 2D-Produktion wird über den Mattel-Adventures-Kanal auf YouTube veröffentlicht und richtet sich besonders an ein jüngeres Publikum.

Geplant sind 20 kurze Episoden mit einer Laufzeit von ungefähr vier Minuten. Die Geschichten erscheinen wöchentlich und konzentrieren sich auf schnelle, abgeschlossene Abenteuer mit He-Man, Skeletor, Teela, Evil-Lyn und weiteren bekannten Figuren.

Masters of the Universe Tales from Eternia Serie von 2026

„Tales from Eternia“ ist keine Fortsetzung von „Revolution“. Die Serie präsentiert eine neue, vereinfachte Version der klassischen MotU-Welt. Im Mittelpunkt stehen die grundlegenden Konflikte zwischen He-Man und Skeletor sowie Themen wie Mut, Führung und Zusammenarbeit.

Durch das kurze Format eignet sich die Serie besonders als Einstieg für Kinder und neue Fans. Gleichzeitig greifen Designs und Figuren zahlreiche vertraute MotU-Merkmale auf, sodass auch langjährige Sammler sofort erkennen, welche Helden und Schurken dargestellt werden.

Die richtige Reihenfolge der MotU-Serien

Wer alle Serien nach ihrem Erscheinungsjahr ansehen möchte, verwendet folgende Reihenfolge:

1. „He-Man and the Masters of the Universe“ – 1983

2. „She-Ra: Princess of Power“ – 1985

3. „The New Adventures of He-Man“ – 1990

4. „He-Man and the Masters of the Universe“ beziehungsweise 200X – 2002

5. „She-Ra and the Princesses of Power“ – 2018

6. „Masters of the Universe: Revelation“ – 2021

7. „He-Man and the Masters of the Universe“ als CGI-Serie – 2021

8. „Masters of the Universe: Revolution“ – 2024

9. „Masters of the Universe: Tales from Eternia“ – 2026

Für eine zusammenhängende Handlung ist diese Veröffentlichungschronologie jedoch nicht immer ideal. Stattdessen empfiehlt sich eine Aufteilung nach Kontinuitäten.

Die klassische Filmation-Welt: „He-Man and the Masters of the Universe“ von 1983 und „She-Ra: Princess of Power“ von 1985.

Die moderne Fortsetzungswelt: „Masters of the Universe: Revelation“ und anschließend „Masters of the Universe: Revolution“. Beide greifen die klassische Ära auf, bilden aber ihre eigene moderne Fortsetzung.

Die 200X-Welt: „He-Man and the Masters of the Universe“ von 2002 steht vollständig für sich.

Die moderne She-Ra-Welt: „She-Ra and the Princesses of Power“ erzählt eine abgeschlossene Geschichte in fünf Staffeln.

Die CGI-Welt: Die 2021 gestartete CGI-Serie „He-Man and the Masters of the Universe“ bildet eine eigene Handlung über drei Staffeln.

Die aktuelle Kurzserien-Welt: „Tales from Eternia“ ist ein neuer Einstieg und benötigt keine Kenntnisse der älteren Produktionen.

Fazit: Jede MotU-Serie öffnet ein anderes Tor nach Eternia

Die Chronologie der Masters-of-the-Universe-Serien ist keine einzelne gerade Linie. Sie gleicht vielmehr einem Netz aus verschiedenen Dimensionen, in denen He-Man, Skeletor, She-Ra und Hordak immer wieder neu aufeinandertreffen.

Die Filmation-Serie von 1983 erschuf die bekannteste Version Eternias. „She-Ra: Princess of Power“ erweiterte diese Welt nach Etheria. „New Adventures“ wagte den Sprung in eine futuristische Galaxie, während 200X die klassische Mythologie ernster und detaillierter neu erzählte.

Die moderne She-Ra-Serie entwickelte eine vollkommen eigenständige Geschichte. „Revelation“ und „Revolution“ richteten sich an langjährige Fans und führten das vertraute MotU-Gefühl mit höheren Einsätzen weiter. Gleichzeitig bot die CGI-Serie von 2021 Kindern einen neuen Zugang zu Grayskull.

Mit „Tales from Eternia“ begann 2026 bereits die nächste Ära. Die kurzen Abenteuer zeigen, dass Masters of the Universe nicht an ein bestimmtes Format, eine einzige Generation oder eine feste Kontinuität gebunden ist.

Bei Eternia World begegnen sich all diese Epochen erneut in Form ihrer Figuren und Sammlerstücke. Ein Filmation-He-Man kann neben seiner 200X-Version stehen, während Revelation-Skeletor und ein moderner Charakter aus „Tales from Eternia“ dieselbe jahrzehntelange Legende aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählen.

FAQ zur Chronologie der Masters of the Universe Serien

In welcher Reihenfolge sollte man die MotU-Serien ansehen?

Für einen vollständigen Überblick empfiehlt sich die Reihenfolge nach Erscheinungsjahr. Für eine zusammenhängende Handlung sollten die einzelnen Kontinuitäten jedoch getrennt angesehen werden.

Ist Revelation eine direkte Fortsetzung der Filmation-Serie?

„Revelation“ wird als Fortsetzung des klassischen MotU-Bildes aus den Achtzigerjahren präsentiert. Die Serie übernimmt jedoch nicht zwingend jedes Detail jeder Filmation-Episode und bildet gemeinsam mit „Revolution“ eine moderne Fortsetzungskontinuität.

Gehört die She-Ra-Serie von 2018 zu He-Man?

Die Figuren stammen aus demselben größeren Franchise, doch „She-Ra and the Princesses of Power“ erzählt eine eigenständige Geschichte. He-Man und Prinz Adam treten dort nicht auf.

Ist die 200X-Serie eine Fortsetzung der klassischen Serie?

Nein. Die 2002 gestartete Serie erzählt die Geschichte von Prinz Adam, Skeletor und Eternia vollständig neu und besitzt eine eigene Kontinuität.

Wo gehört The New Adventures of He-Man hin?

Die Serie verwendet He-Man und Skeletor, verlagert die Handlung aber in eine futuristische Welt. Wegen der starken Veränderungen wird sie meist als eigenständige MotU-Kontinuität betrachtet.

Welche beiden MotU-Serien erschienen 2021?

2021 erschienen „Masters of the Universe: Revelation“ für ein älteres Publikum und die CGI-Neuinterpretation „He-Man and the Masters of the Universe“ für jüngere Zuschauer. Beide Serien gehören nicht zusammen.

Was ist Tales from Eternia?

„Masters of the Universe: Tales from Eternia“ ist eine 2026 gestartete 2D-Kurzserie auf YouTube. Die geplanten 20 Episoden erzählen kurze Abenteuer für ein jüngeres Publikum und bilden eine neue Kontinuität.

Welche MotU-Serie eignet sich am besten für Einsteiger?

Der Filmation-Klassiker von 1983 bietet den besten Zugang zur traditionellen Welt. Jüngere Zuschauer können mit der CGI-Serie von 2021 oder „Tales from Eternia“ beginnen. Fans moderner, zusammenhängender Geschichten finden mit 200X oder „Revelation“ einen guten Einstieg.


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